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Mancherorts in Deutschland müssen bis zu 13% der Hartz IV Bezieher*innen Teile der Wohnungskosten aus eigenen Mitteln aufbringen. und das, obwohl der Regelsatz nur das Existenzminimum beinhaltet. Die Linksfraktion im Kreistag hat nun angefragt, wie sich die Situation im Rhein-Sieg-Kreis darstellt.

Karsten Straub, Sachkundiger Bürger im Sozialausschuss für DIE LINKE stellt klar: „Eigentlich sollte doch klar sein, was Existenzminimum bedeutet. Wenn aber von den Ärmsten verlangt wird, dass sie aus ihrem Existenzminumum noch etwas abzwacken müssen um ihre Wohnung zu bezahlen, bedeutet das nicht anderes als gewollte Verelendung. Die öffentliche Hand hat es seit Jahren versäumt eine Stärkung des sozialen Wohnungsbaus auf den Weg zu bringen. Hier im Kreis sind dafür CDU und Grüne klar verantwortlich. Die Ärmsten zahlen nun die Zeche dafür.“

Weitergehende Informationen:

Anfrage: http://linksfraktion-rhein-sieg.de/wp-content/uploads/2021/02/Anfrage-Wohnen-1.pdf

Von FrankKemper

Mitglied im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreis (Fraktionsvorsitzender) Mitglied im Rat der Gemeinde Ruppichteroth

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