“Der soziale Wohnungsbau im Rhein-Sieg-Kreis erfolgt in viel zu geringem Maße und er kommt nicht bei denen an, für die er gedacht ist”, das stellt Karsten Straub, sachkundiger Bürger für DIE LINKE im Kreistag fest.

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Besonders dramatisch trifft es Menschen, die vom Schicksal sowieso schon schwer getroffen sind. So liegt der Linksfraktion im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises der Fall eines 32-jährigen Schwerbehinderten aus dem linksrheinischen Kreisgebiet vor.
Der Vermieter hat wegen Eigenbedarf gekündigt. Trotz vieler Versuche fand der junge Mann, der aufgrund seiner Behinderung in einem Haushalt mit seiner Mutter zusammenlebt, keine neue Bleibe. Nun steht die Räumungsklage an. Die für die beiden zuständige Stadtverwaltung teilte mit, dass sie keine Möglichkeit zur Hilfe sehe. Lediglich die Unterbringung in einer Obdachlosenunterkunft sei denkbar.”

“Es betrifft aber noch viel mehr Menschen:
Mehr als 13% der Hartz IV BezieherInnen müssen aus eigener Tasche draufzahlen, weil die Wohnungsmiete über dem Satz liegt, den der Jobcenter als angemessen betrachtet. Dabei sind günstigere Wohnungen kaum zu finden. Und so müssen die Betroffenen den Mietanteil von Existenzminimum bestreiten, das heißt im Klartext, sie müssen ihn sich vom Munde absparen. Wir wollen deshalb den sozialen Wohnungsbau massiv ausbauen. DIE LINKE wird anlässlich der laufenden Haushaltsberatungen entsprechende Anträge einbringen.”, so Straub weiter.

Von FrankKemper

Mitglied im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreis (Fraktionsvorsitzender) Mitglied im Rat der Gemeinde Ruppichteroth

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